Kunststoffteile wenden, ohne sie aus der Form zu bringen
Spritzguss- und Tiefziehteile tragen aus dem Herstellungsprozess oft innere Spannungen in sich. Werden sie beim Wenden nur an einzelnen Punkten gegriffen oder eingespannt, kann genau das den Verzug auslösen, den die Fertigung eigentlich vermeiden soll.
Der EasyFlipper dreht das Bauteil, während es durchgehend vollflächig aufliegt – ganz ohne Klemmung, Anschlagmittel oder individuell angepasste Vorrichtung.
Wie Kunststoffteile heute gewendet werden
Ein Überblick über die in der Kunststoffverarbeitung gebräuchlichen Methoden und ihre typische Schwachstelle.
Dreht Spritzgussformen elektrisch oder hydraulisch um eine feste Achse.
Spannt das Bauteil seitlich mit Exzenter- oder Bolzenklemmung ein.
Hebt das Teil frei an und dreht es in der Luft.
Das Teil liegt vollflächig auf und wird ohne freies Anheben um 180° gedreht – keine Klemm- oder Anschlagstelle nötig.
Was sich beim Kunststoff-Wenden mit dem EasyFlipper ändert?
Der Unterschied zeigt sich am deutlichsten im Moment der Drehung selbst.
Bisher
- Schwerpunkt muss vor dem Anschlagen bestimmt werden
- Teil hängt während der Drehung frei in der Luft oder wird seitlich geklemmt
- Sichtflächen berühren Klemmbacken oder Anschlaggurte
- Wendevorrichtung oft individuell auf ein Bauteil angepasst
Mit EasyFlipper
- Teil liegt vollflächig auf der gepolsterten Tischauflage
- Keine freie Hängephase – die Auflage trägt während der gesamten Drehung
- Sichtflächen berühren nur die weiche Polsterung
- Ein Tisch deckt über Verlängerungsarme verschiedene Formate ab
Häufige Fragen zum Wenden von Kunststoffteilen
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Meist direkt nach der Entformung, wenn das Bauteil zur weiteren Bearbeitung gedreht werden muss – etwa um beide Seiten zu fräsen oder zu entgraten. Ein zweiter typischer Punkt ist vor der Qualitätskontrolle, wenn Sichtflächen geprüft werden sollen.
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